Ostern 2025
Konfirmation

Zur Zeit werden wieder viele junge Menschen konfirmiert. Was sind Ihre ersten Erinnerungen, Emotionen? Denken Sie mit Freude oder Grauen an Ihre Konfirmandenzeit zurück? Hatte dieser Tag Konsequenzen für Ihr Leben?
Der Begriff „Konfirmation“ kommt aus dem Lateinischen. Dort bedeutet confirmare „befestigen“, „bekräftigen“, „bestätigen“. Eingeführt wurde diese Kasualie von Martin Bucer bereits in der Reformationszeit. Sein Anliegen: junge Menschen, die als Säuglinge getauft worden waren, sollten im christlichen Glauben gelehrt werden und daraufhin ein eigenes Bekenntnis ablegen. Was damals Eltern und Paten stellvertretend bezeugten, sollten die Jugendlichen nun in eigener Mündigkeit bekennen. Wer sich konfirmieren lässt, sagt damit: „Ja, ich will zu Jesus gehören.“
Früher bedeutete Konfiunterricht viel Auswendiglernen. Heute ist der Lernstoff deutlich reduziert. Bei uns sind Vaterunser, Glaubensbekenntnis, Psalm 23 und 10 Gebote immer noch verbindlich; dazu einige Kerntexte des christlichen Glaubens: Johannes 3, 16; Johannes 14, 6; Matthäus 22, 37-39, Matthäus 28,18-20 und 1. Johannes 1, 9. - Schlagen Sie doch mal nach!
Meine eigene Konfirmation liegt schon 33 Jahre zurück. Ich habe mich damals sehr ernsthaft gefragt, ob ich mich konfirmieren lassen will. Nur wegen des Geldes wollte ich es nicht. Gott anlügen, wenn ich „Ja“ sage, es aber nicht ernst meine, wollte ich auch nicht. So habe ich gerungen, mich wirklich mit dem Glauben auseinandergesetzt in dieser Zeit. Am Tag meiner Einsegnung konnte ich von ganzem Herzen sagen: „Ja, Jesus, dir soll mein Leben gehören.“ Diese Entscheidung prägt mich bis heute.
IHM will ich gehören im Leben und im Sterben. Da wird mein Konfispruch dann vermutlich gepredigt. Kennen Sie Ihren?
Viel Freude beim Erinnern und Nachforschen
wünscht Ihnen Sr. Meike Walch, Pfarrerin in Elsenz
Der Begriff „Konfirmation“ kommt aus dem Lateinischen. Dort bedeutet confirmare „befestigen“, „bekräftigen“, „bestätigen“. Eingeführt wurde diese Kasualie von Martin Bucer bereits in der Reformationszeit. Sein Anliegen: junge Menschen, die als Säuglinge getauft worden waren, sollten im christlichen Glauben gelehrt werden und daraufhin ein eigenes Bekenntnis ablegen. Was damals Eltern und Paten stellvertretend bezeugten, sollten die Jugendlichen nun in eigener Mündigkeit bekennen. Wer sich konfirmieren lässt, sagt damit: „Ja, ich will zu Jesus gehören.“
Früher bedeutete Konfiunterricht viel Auswendiglernen. Heute ist der Lernstoff deutlich reduziert. Bei uns sind Vaterunser, Glaubensbekenntnis, Psalm 23 und 10 Gebote immer noch verbindlich; dazu einige Kerntexte des christlichen Glaubens: Johannes 3, 16; Johannes 14, 6; Matthäus 22, 37-39, Matthäus 28,18-20 und 1. Johannes 1, 9. - Schlagen Sie doch mal nach!
Meine eigene Konfirmation liegt schon 33 Jahre zurück. Ich habe mich damals sehr ernsthaft gefragt, ob ich mich konfirmieren lassen will. Nur wegen des Geldes wollte ich es nicht. Gott anlügen, wenn ich „Ja“ sage, es aber nicht ernst meine, wollte ich auch nicht. So habe ich gerungen, mich wirklich mit dem Glauben auseinandergesetzt in dieser Zeit. Am Tag meiner Einsegnung konnte ich von ganzem Herzen sagen: „Ja, Jesus, dir soll mein Leben gehören.“ Diese Entscheidung prägt mich bis heute.
IHM will ich gehören im Leben und im Sterben. Da wird mein Konfispruch dann vermutlich gepredigt. Kennen Sie Ihren?
Viel Freude beim Erinnern und Nachforschen
wünscht Ihnen Sr. Meike Walch, Pfarrerin in Elsenz



